Landespolizeidirektion Wien

"Netzwerk 2017": Polizei und Bundesheer übten Schutz kritischer Infrastruktur

100 Polizistinnen und Polizisten der Landespolizeidirektion Wien sowie 650 Soldatinnen und Soldaten des Militärkommandos Wien übten vom 21. bis 23. November 2017 den Schutz kritischer Infrastruktur bei der gemeinsamen Objektschutzübung "Netzwerk 2017".

Ausgangslage der Übung in Wien war eine Bedrohung von Objekten der kritischen Infrastruktur, wie die Wiener Netze, das Erdöltanklager in der Lobau sowie das ORF-Zentrum am Küniglberg. Im Laufe der Übung wurde auch das Betriebsgelände der Wiener Linien in Erdberg sowie das ORF-Funkhaus in der Argentinierstraße miteinbezogen.

In der Übungsannahme war die Landespolizeidirektion Wien mit so vielen Polizistinnen und Polizisten bei anderen Einsätzen gebunden, dass das Bundesheer zu einer sicherheitspolizeilichen Assistenzleistung (gem. § 2 Abs. 1 lit. b Wehrgesetz zum Objektschutz – "Schutz kritischer Infrastruktur") angefordert werden musste. Ziel des Assistenzeinsatzes war unter anderem die Sicherung der Stromversorgung und -produktion, die Verhinderung von strafbaren Handlungen sowie der Besetzung von Schutzobjekte.

Darüber hinaus ging es bei dieser Übung darum, das Führungsverhalten von Polizei und Bundesheer sowie die Kommunikation der Kommandanten aller Ebenen aufeinander abzustimmen. 100 Polizistinnen und Polizisten sowie 650 Soldatinnen und Soldaten waren bei der dreitägigen Übung im Einsatz.

100 Polizistinnen und Polizisten sowie 650 Soldatinnen und Soldaten waren bei der dreitägigen Übung im Einsatz.
©  BMI/Alexander Tuma

Artikel Nr: 15332 vom Montag, 27. November 2017, 09:00 Uhr
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