Korruptionsprävention

Kooperationsvereinbarung zwischen BAK und BVT

Der Direktor des Bundesamts zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK), Mag. Andreas Wieselthaler, und der Direktor des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Mag. Peter Gridling, vereinbarten am 19.09.2017 ein Kooperationsprojekt zur Prävention von Radikalisierung am Arbeitsplatz BMI.

Extremismus bezeichnet Einstellungen und Haltungen, die fundamentale Werte und Überzeugungen unserer Gesellschaft in Frage stellen bzw. ablehnen. Extremismus steht am Ende eines Radikalisierungsprozesses und stellt eine ernsthafte Bedrohung des sozialen Friedens und der demokratischen Grundordnung dar. Der Prozess der Radikalisierung wird von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren beeinflusst. Einige davon decken sich durchaus mit jenen Risikofaktoren, die das BAK im Rahmen seiner Arbeiten zu abweichenden Verhalten am Arbeitsplatz beobachtet (z.B. Erfahrung mit Unzufriedenheit, Konflikte und falsch verstandene Gruppenloyalität).

Aus diesem Grund starten die Bundesämter BAK und BVT eine gemeinsame Initiative zur möglichsten Verhinderung und zum adäquaten Umgang mit Radikalisierungsphänomenen von Bediensteten des Ressorts. Die Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diese Problematik steht dabei im Vordergrund.

Das BMI zeigt mit diesem Projekt, welche hohen Verhaltensanforderungen an seine Bediensteten gesetzt werden und leistet damit einen weiteren Beitrag zur aktiven Förderung von integrem und korrektem Verhalten seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um das hohe Vertrauen der österreichischen Gesellschaft in seine Belegschaft nachhaltig abzusichern.

Mag. Andreas Wieselthaler, Mag. Peter Gridling
Foto: ©  BMI
Mag. Andreas Wieselthaler, Mag. Peter Gridling
Foto: ©  BMI

Artikel Nr: 15116 vom Mittwoch, 20. September 2017, 09:49 Uhr
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